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November 2008

In der dritten Ausgabe unseres Newsletters stellen wir Ihnen neue Anwendungsgebiete, eine neue Sensorfamilie sowie unsere Zusammenarbeit mit AVL-DiTest, dem Anbieter hochqualitativer Werkstättendiagnosegeräte näher vor.

Neue Einsatzmöglichkeiten für die Zündkerzensensoren

Durch die Bündelung des Know-hows des AVL Konzerns haben AVL DiTest und Piezocryst ein neuartiges Produkt für Tuningbetriebe, Kfz-Werkstätten sowie den Motorsport geschaffen. Die Kombination des Piezocryst Sensor Know-hows mit dem Systemwissen der AVL DiTest ermöglicht die kostengünstige und einfache Messung und Auswertung der Zylinderdrücke zur Bestimmung wesentlicher Motorkenndaten zur Leistungssteigerung oder Fehlerdiagnose.

Innovative Piezo Kraftmessringe erweitern das Portfolio bei Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH

Piezocryst und HBM stellen neue piezoelektrische Kraftmessringe zur industriellen Fertigungsüberwachung vor. Auf der Messe SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg wurde nun eine weitere Innovation im Bereich Kraftmesstechnik dem Fachpublikum vorgestellt. Die beiden neuen Kraftmessringe decken einen Kraftbereich bis 50kN beziehungsweise 140 kN ab. Sie bieten sämtliche Vorteile der piezoelektrischen Messtechnik: Nahezu weglose, hochdynamische Messungen bei extremer Robustheit in kompakten Baugrößen.

Integration von Piezocryst Sensoren in das Condition Monitoring von Großmotoren

Wenige Monate nach Vorstellung einer neuen Onboardsensor-Generation für kontinuierliche Messungen des Zylinderdrucks an Großmotoren wurden in Zusammenarbeit mit der AVL die ersten Condition Monitoring Systeme erfolgreich in Betrieb genommen. Das System, das unter dem Namen EPOS – Engine Performance and Operation System – vertrieben wird, ist ein neuartiges Monitoring- und Diagnosesystem für Großmotoren. Damit findet die Drucksensortechnologie neben dem Einsatz in einfachen Handgeräten und in OEM-Anwendungen jetzt auch in der kontinuierlichen Zustandsüberwachung Verwendung.

Piezo-Sensoren sorgen für Prozesssicherheit beim Bruchtrennen von Pleueln

In nahezu jedem Motor befinden sich Pleuel, die die Kolbenbewegung auf die Kurbelwelle übertragen. Dabei werden oftmals geteilte Pleuel eingesetzt, die in der Vergangenheit in mehrstufigen Prozessen mit hohen Anforderungen an die Fertigungsgenauigkeit hergestellt werden mussten, Durch den Einsatz von piezoelektrischen Kraftsensoren ist es heute möglich, Pleuel in einem deutlich vereinfachten Fertigungsprozess sicher herzustellen. Dabei werden die Pleuel an einer Sollbruchstelle gezielt gebrochen und später wieder verschraubt. Durch dieses Verfahren werden nicht nur die Prozesskosten deutlich gesenkt, die Pleuel weisen sogar ein besseres Verhalten gegenüber Querkräften auf.