Da bisher keine Sensoren für Drücke von mehr als 6.000 bar zur Verfügung standen, die klein genug waren, um in die normalerweise verwendeten M10-Gewinde zu passen, waren Anwender gezwungen, Läufe für unterschiedliche Druckbereiche zeit- und kostenintensiv vorzubereiten. Um den Anforderungen an die verkleinerten Abmessungen gerecht zu werden, wurde in erheblichem Umfang in die technische Weiterentwicklung investiert. Heute verfügen alle Sensoren über ein M10-Gewinde und können in bestehende Bohrungen montiert werden. Damit sind jetzt Messungen unterschiedlicher Drücke von bis zu 8.000 bar möglich - im Idealfall innerhalb eines Laufs und in einer Einbaulage. Dies erleichtert sowohl die Vorbereitung der Messung als auch die Interpretation der Ergebnisse.
Für zahlreiche Niedrigdruck-Anwendungen war das Sensorsignal häufig unzureichend. Das Signal-Rausch-Verhältnis der Messungen war zu gering und führte zu eingeschränkter Reproduzierbarkeit und teilweise inkonsistenten Ergebnissen. Die neuen Sensoren sind mit GaPO4-Kristallen ausgerüstet, sie zeigen das bekannte, zuverlässige Verhalten von Quarz, sind jedoch doppelt so empfindlich. Für die 2.000 bar Sensoren bedeutet dies eine signifikante Leistungsverbesserung gegenüber dem gegenwärtigen Stand der Technik und eine lang erwartete Verbesserung der Datenqualität. Bei den 6.000 und 8.000 bar Sensoren äußert sich dies insbesondere in einem deutlich verbesserten Signal-Rausch-Verhältnis.
Alle Mitglieder der neuen Sensor-Baureihe verfügen im Vergleich zu bisher verwendeten Sensoren über eine ausgezeichnete und um den Faktor zwei verbesserte Linearität. Außerdem konnte die Serienstreuung zwischen Einzelsensoren verringert werden. Diese beiden Eigenschaften der Sensoren tragen dazu bei, dass mit unterschiedlichen Sensoren ermittelte Daten relativ einfach verglichen werden können, was wiederum zu einer Reduktion eines zeitraubenden Datenabgleichs führt.
Weitere Informationen erhalten sie unter www.hpi-gmbh.com
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